#42544342 - árbol en las manos © carballo / fotolia

Ohne Gentechnik? Ährensache!

Bei Gentechnik geht es nicht um Vermehrung oder Züchtung, sondern um Veränderung des genetischen Erbmaterials.

Gen-Konstrukte, meist aus anderen Pflanzen, werden beispielsweise über Bakterien in die Zelle eingeschleust. Der Ort des Einbaus in die DNA-Kette ist dabei zufällig. So erhält man zum Beispiel aus 50.000 behandelten Tomatenzellen ca. 15 bis 20 verwendbare Linien. Das veränderte Erbgut kann in derselben Versuchsreihe bei der Vermehrung in jeder Zelle der Pflanze, nur in einem Teil der Zellen oder gar nicht mehr vorhanden sein. In der Forschung wird versucht, eine stabile Fortpflanzung zu erzeugen.

Angeblicher Nutzen

Durch Einbau von Genen aus der Ackerbohne und der Gerste kann der Eiweißgehalt des Weizens erhöht werden. Durch höhere Kunstdüngergaben erhält die Pflanze zudem pflanzenschutz- mittelresistente Gene. So können Pflanzenschutzmittel gespritzt werden, die normalerweise auch die Weizenpflanze

schädigen. Es entstehen durch Züchtung Weizensorten, die alle Anforderungen erfüllen oder übertreffen. Die Qualität der Gebäcke jedoch kann durch die genetische Veränderung nicht erhöht werden. Ernährungsphysiologisch besteht kein Vorteil. Die Äcker werden noch stärker überdüngt, das Grundwasser noch stärker als bisher belastet.

siebenkorn engagiert sich

Wir beteiligen uns an bundesweiten Aktionen gegen Gentechnik und sagen manipuliertem Saatgut den Kampf an.

siebenkorn macht intensive Sortenarbeit mit seiner demeter-Erzeugergemeinschaft, ist Erstunterzeichner der Wiesbadener Erklärung des Aktionsbündnisses 'Keine Gentechnik auf Hessens Feldern und in Hessens Lebensmitteln"...

Weitere Informationen finden Sie beispielsweise

- über den Freisetzungsversuch „Weizen in Gatersleben“ unter www.abl-ev.de
- über die Aktion "Bantam Mais" unter www.bantam-mais.de
- über die Herbstaktion 2013 "Saat-Gut Brot" unter www.saatgutfonds.de

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