"Every day for future"

Wir stellen etwas her, was seit 6.000 Jahren Grundlage
der menschlichen Ernährung ist – Brot ist Weltkulturerbe.
Aber wir arbeiten in einem energieintensiven Handwerk,
wir transportieren und verpacken.

Daher haben auch wir eine große Verantwortung,
Maßnahmen zu treffen, um den Klimawandel zu
bremsen – und das jeden Tag.

CO2 einsparen

In der Bäckerei wird gebacken, aber auch gekühlt, Teige werden geknetet, einige Maschinen müssen angetrieben werden. Dabei entsteht CO2, und nicht zu wenig.
Das verpflichtet uns aktiv zu werden.

  •  Mit unserer Wärmerückgewinnung aus den Heizgasen und den Wasserdämpfen des
     Backofens machen wir das komplette Warmwasser und die komplette Heizung für die
     Bäckerei und Verwaltung.

  •  Mit der Wärmerückgewinnung aus der Kälteanlage reduzieren wir den
     Stromverbrauch der Kälteanlage und können Wärme an den Nachbarn verkaufen.

  •  Mit der Booster- Kälteanlage mit dem klimaneutralen Kältemittel CO2 sparen wir
     über 25 % Strom gegenüber der Standardtechnik.

  •  Mit der Photovoltaikanlage von insgesamt 125 kwp erzeugen wir einen wesentlichen
     Teil unseres Stromes selbst.

  •  Bezug von klimaneutralen Erdgas zur Ofenfeuerung

Unsere Alternative zur Papierverschwendungsflut

 

Seit dem 1. Januar 2020 muss bei jedem Verkaufsvorgang ein Bon ausdruckt und jedem Kunden ausgegeben werden, sofern er dies will. Bei siebenkorn wären das etwa 400 Kilometer Bonpapier pro Jahr, das oft im Müll landet. Unsere Lösung für die sinnlose Belegausgabepflicht (Bonpflicht): Unser Kassensystem bietet jetzt zusätzlich einen QR-Code an, der auf dem Kundendisplay erscheint. Diesen kann der Kunde mit seinem Handy scannen und bekommt so den kompletten Bon  nur eben papierlos digital. Auch nach der Installation dieses Features können Sie auf Wunsch natürlich weiterhin jederzeit einen Bonausdruck erhalten und mitnehmen. Gleichzeitig stellen wir in Kürze unsere Bonpapier-Rollen von Kunststoff beschichtetem Thermopapier auf umweltfreundliches, unbedenkliches Thermopapier um, das dann ins Altpapier kann und so einige weitere Leben hat.

 

Recycling und Wasseraktivierung

Wir nutzen klimaneutrales Verpackungsmaterial (von Climateline). Werbe- und Büromaterial wird auf Recyclingpapier, möglichst FSC®, gedruckt. Das geht uns nämlich nicht am ... vorbei. Sogar unser Toilettenpapier in den Filialen, in Backstube und Büro ist recycelt. Recycling-Toilettenpapier ist umweltfreundlicher und verbraucht weniger Ressourcen. Und keine Sorge, mit dem rauen, grauen Papier aus Schul- und Autobahnklos hat heutiges Recycling-Klopapier längst nichts mehr zu tun.

Wasser ist unsere zweitwichtigste Zutat. Wir verwenden belebtes Wasser. Leitungswasser wird durchgewirbelt und mit schönen Dingen wie Licht, Sonne und Sauerstoff informiert. Das Gerät arbeitet ohne Wasserberührung, ohne Magnetismus und ohne Strahlung. Es könnte Hokuspokus sein, wenn es nicht wirken würde. Das Mehl kann mehr von dem belebten Wasser binden als vom normalen Wasser, der Zusammenhalt des Teiges ist höher und elastischer. Wir vermuten, dass das u. a. zustande kommt, weil das Wasser durch die Aktivierung mehr Sauerstoff aufnimmt. Die Gebäcke haben ein größeres Volumen, sind saftiger- alles andere als Hokuspokus!

Tütenlos und ohne Einwegbecher

Sie möchten unnötige Verpackung vermeiden? Wir bieten Alternativen:

Wenn Sie bei uns einen Coffee to go kaufen, haben Sie die Wahl: Einen Coffee-to-go-Becher mit Wasserbeschichtung statt Kunststoffbeschichtung zu erhalten, einen Marburger Klimaschutzbecher oder einen siebenkorn Thermobecher aus Edelstahl zu erwerben (bei Benutzung 0,20 € Becherbonus), den Sie selber spülen und wieder mitbringen können.

Oder Sie nutzen einen farbigen Pfandbecher des reCup-Systems. Wir erheben, so wie das System vorgibt, dafür 1 € Pfand – ohne Deckel. Der Deckel muss wegen der Reinigung selbst erworben und gepflegt werden. Sie können den Becher in allen siebenkorn-Filialen abgeben – gespült oder ungespült.

siebenkorn hat sich auch bei den Becherdeckeln endgültig vom Kunststoff verabschiedet. Es kommen nur noch Pappdeckel zum Einsatz.
 

Die siebenkorn Brottasche ist multifunktional und atmungsaktiv, einfach schön und eine wirklich gute Idee. Sie können sie als Beutel zum Einkauf benutzen, zur atmungsaktiven Aufbewahrung Ihrer Brote zuhause oder leicht aufgestülpt auch als dekorativen Brotkorb verwenden. Das ist 3 in 1 – zum Einkaufen, frisch und knusprig Aufbewahren und schön Servieren.

 

 

 

Wir verwenden Retouren sinnvoll

siebenkorn spendet übrig gebliebene Backwaren seit langem an die „Tafel“ in Marburg und Gießen, an den Umsonstladen in Gießen, an foodsharing und eine Gruppe des Blauen Kreuzes in Marburg.

Aber wussten Sie, dass die am Ende des Tages nicht verkauften Brote – sortiert, getrocknet, gerieben und eingeweicht – eine wertvolle Zutat für neues Brot sind? Diese Art von Recycling der Retouren macht zwar viel Arbeit, ist aber nachhaltig und lohnt sich als Qualitätsgewinn für das Brot: Es wird saftiger und bleibt ohne Zusätze auf natürliche Weise länger frisch. Außerdem gelangt so auch das Aroma der lecker röstigen Kruste in die Brotkrume. Übrig gebliebene Hefefeingebäcke wie Rosinenbrötchen oder Zimtbrötchen werden ebenfalls getrocknet, gerieben, stellen dann beim Kochen unserer Mohnkuchenfüllung die Bindung her und spenden ihr Aroma. Was dann noch übrig bleibt, gelangt trotzdem in die Nahrungskette und wird wenigstens noch zu Schweinefutter. Das ist bei siebenkorn-Retouren möglich und erlaubt, weil weder Wurst noch Fleisch in die Tonne kommt!